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Dr. Ulrich Löhe

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Augen auf beim Autokauf (3)

Gepostet am 7. November 2018 um 4:00

Und wenn dann doch ein Mangel entdeckt wird, stellt sich stets die Frage, ob der Käufer berechtigt ist, von dem Kaufvertrag zurück zu treten.

Er ist es zunächst einmal nämlich nicht.

Vielmehr ist dem Verkäufer die Gelegenheit zu geben, das Fahrzeug in einen ordnungsgemäßen Zustand zu bringen, es also zu reparieren. Erst dann, wenn solche Mängelbeseitigungsversuche nicht erfolgreich sind, eröffnet sich für den Käufer die Möglichkeit, den Kauf rückgängig zu machen.

Wenn aber der Verkäufer zunächst berechtigt und auch verpflichtet ist, das Fahrzeug zu reparieren, muss es ihm zur Verfügung gestellt werden. Gerne verlangen die Verkäufer dann, dass ihnen das Auto gebracht wird, was bisweilen schwierig ist, wenn Käufer und Verkäufer nicht in der Nähe zueinander wohnen oder deren Geschäftssitz haben. In solchen Fällen ist es der Verkäufer, der die Transportkosten zu tragen hat, dass das Fahrzeug zu ihm kommt.

Oft führt dies dann dazu, dass insbesondere Händler sich damit einverstanden erklären, dass das Auto dann doch am Wohnsitz des Käufers auf Kosten des Verkäufers instandgesetzt wird.

Kategorien: Zivilrecht

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