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Dr. Ulrich Löhe

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Augen auf beim Autokauf (1)

Gepostet am 17. Oktober 2018 um 6:20

Das Internet macht es möglich, dass vielfältige Angebote genutzt werden, auch aus großer Entfernung, den neuen Gebrauchten zu finden. Aber diese Verkaufsplattformen bieten auch Risiken, die Sie kennen und beachten sollten, damit der Kauf nicht zur Enttäuschung wird und Rechtsprobleme auftreten.


1.) Zunächste ist es wichtig zu beachten, ob der Kunde vom Händler kauft (B to C) oder vom Privatmann (C to C), denn dies ist für die Haftung für etwaige Mängel von großer Bedeutung. Der Privatverkäufer ist berechtigt, die Haftung für den Kaufgegenstand auszuschließen, während der gewerbliche Verkäufer nicht berechtigt ist, die Haftung auszuschließen.


Das führt dann dazu, um sich dennoch als Käufer von einem Vertrag lösen zu können, dass viele die Flucht in die Anfechtung des Vertrages wegen "arglistiger Täuschung" wählen. Dann aber müßte der Käufer dem Verkäufer beweisen, dass der Verkäufer einen Mangel kannte und diesen Mangel arglistig verschwiegen hatte. Eine solche Beweisführung ist häufig sehr schwierig.


Auch die gewerblichen Verkäufer sind recht erfindungsreich, indem sie das Geschäft gerne als Privatverkauf darstellen, indem behauptet wird, dass ein Fahrzeug "im Kundenauftrag" verkauft wird oder behauptet wird, bei dem Verkauf seien es die Ehefrau des Verkäufers, dessen Sohn oder wer auch immer, für den der Händler verkauft.


Beliebt ist auch die Masche, dass der gewerbliche Händler als "Vermittler" auftritt, um sich so aus der Verantwortung zu stehlen.


Solche Umgehungen sind unzulässig und es lohnt daher, dagegen im Streitfall vorzugehen, um die Haftung des Verkäufers nicht zu verlieren.


Kategorien: Zivilrecht

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